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Bildung umfassend und kaum zu fassen :)

Chancen des Orientierungsplans - Fokus Bildungsräume
Bildungswege der Kinder beobachten und dokumentieren
Mehr als ein Fotobuch- Portfolios, Entwicklungstagebücher und andere Formen der Dokumentation für Krippe und Kindergarten
Elterngespräche - Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes
Sprudelbrause, Regenbogenlicht und Magnetismus - Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen
Bildungs- und Entwicklungsfeld Körper - Achtung - fertig-los! Etwas erleben im bewegten Kindergartenalltag
Sprache im Kindergartenalltag – Spielen, Anregen, Fördern
 


Chancen des Orientierungsplans - Fokus Bildungsräume

Termin           Di 13.03.2018       08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr
        95,00 €
Referent/in 
    Birgit Laux   Erzieherin, Natur- und Umweltpädagogin, Kreative Sozialtherapeutin,
                                             Fachbuchautorin

Mit dem Orientierungsplan hat das Land Baden Württemberg den Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen konkretisiert. Dieses Seminar gibt eine Einführung in den Orientierungsplan und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Bedeutung der Bildungsräume.

„Raum als Erzieher“ - dieses Schlagwort verdeutlicht die Bedeutung des Raumes für den Selbstbildungsprozess des Kindes. Kinder brauchen eine anregungsreiche Umgebung, die ihr Tun herausfordert und unterstützt.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Bildungs- und Erziehungsauftrag konkretisieren und festlegen
  • Das Kind im Mittelpunkt von Bildung und Erziehung erkennen
  • Bevorzugte Spiel- und Lernorte für den Selbstbildungsprozess gestalten
  • Verschiedene Raumkonzepte kennen
  • Aktionsräume offener Kindergarten
  • Bildungsinseln und Lernwerkstätten
  • Raum- und Materialgestaltung differenzieren und eine anregender Lernkultur schaffen
  • Ein Raumkonzept unter besonderer Berücksichtigung der Zielsetzung des Orientierungsplans entwickeln

Bitte mitbringen
Orientierungsplan Baden-Württemberg


Bildungswege der Kinder beobachten und dokumentieren

Termin            Di 08.05./ mi 09.05.2018        08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr            190,00 €
Referent/in       Birgit Laux  
Erzieherin, Natur- und Umweltpädagogin, Kreative Sozialtherapeutin,  
                                             Autorin päd. Fachbücher

„Bildung meint die lebenslangen und selbsttätigen Prozesse zur Weltaneignung von Geburt an. Bildung ist mehr als angehäuftes Wissen, über das ein Kind verfügen muss“. (Orientierungsplan S. 19) Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten betont die Wichtigkeit der frühen Förderung und Begleitung individueller Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes Kindes sowie deren Beobachtung und Dokumentation. Ausgangspunkt des pädagogischen Handelns sind das Bedürfnis, die Motivation, die Themen und Lebenssituationen jedes einzelnen Kindes. Die Arbeit mit den Kindern setzt an deren Stärken und Kompetenzen an. Kernziel ist die ganzheitliche Entwicklung jedes Kindes. Dies hat Auswirkungen auf die Grundhaltung und Professionalität der Erzieherin.

Das Pädagogische Portfolio unterstützt Fachkräfte dabei, Bildungsprozesse in ihrem Berufsalltag wahrzunehmen und zu beobachten, Bildungsziele und Bildungspläne zu berücksichtigen und dabei das Kind individuell mit seinen Stärken im Blick zu haben. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kindern Bildungsaktivitäten zu planen und die eigene Arbeit, auch im Team, zu reflektieren. Alle diese Prozesse werden in einem Pädagogischen Portfolio dokumentiert und zusammengeführt.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Kriterien und Möglichkeiten einer angemessenen Beobachtung umsetzen
  • Handlungskonzepte u.a. Bildungs- und Lerngeschichten n. M. Carr, infans u.a. kennen
  • Sich mit den Zielen, Inhalten und dem Nutzen von Portfolios auseinandersetzen und praxisrelevant anwenden
  • Gemäß den Vorgaben des Orientierungsplans von Baden Württemberg beobachten und dokumentieren
  • Im Dialog mit dem Kind sein - Eltern einbeziehen

Bitte mitbringen

Orientierungsplan Baden Württemberg und gern vorhandene Portfolios zur Ansicht (Hierbei bitte an die Einverständniserklärung der Eltern und Kinder denken!)

 

Mehr als ein Fotobuch- Portfolios, Entwicklungstagebücher und andere
Formen der Dokumentation für Krippe und Kindergarten

Termin      Do 28.06.2018        08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      95,00 €
Referent/in Birgit Laux   
Erzieherin, Natur- und Umweltpädagogin, Kreative Sozialtherapeutin,
                                      Bildungs- und Sozialmanagerin B.A. (i. A.)

Was lerne ich gerade, wer schaut mir dabei zu? Wie war ich, als ich in die Krippe oder in den Kindergarten kam? Wo und mit wem habe ich gespielt? Was hat mich interessiert und wie habe ich gelernt? Ob Schatz- oder Entwicklungstagebücher, Portfolios sind mehr als Sammelordner oder kommentierte Fotoalben. Inzwischen als  Standard in jeder Kindertageseinrichtung zu finden, profitieren Kinder, Eltern und Erzieher von dieser Art der Dokumentation und Entwicklungsbegleitung. Die Kinder selbst lieben ihre Ordner, blättern mit Freude darin oder lassen sich daraus vorlesen. ErzieherInnen können Lern- und Bildungsprozesse der Kinder besser wahrnehmen, gezielt unterstützen und begleiten, Eltern werden in diesen Prozess wertschätzend mit einbezogen. Wie gute Portfolios gelingen können und welche anderen Dokumentationsformen es gibt, erfahren Sie in dieser Fortbildung.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Methoden der Beobachtung und Dokumentation kennen, um kindliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse sichtbar zu machen, ihre Planung und ihr pädagogisches Handeln darauf abzustimmen, als auch ihre eigene Arbeit professionell darzustellen
  • Sinn und Zweck von Portfolioführung erfassen, verschiedene Formen der Beobachtung für die eigene Arbeit bewerten und für  die Gestaltung des Portfolios nutzen
  • Vielfältige Möglichkeiten der Entwicklungsdokumentation und deren Gestaltung kennen und diese fachgerecht einsetzen
  • Individuelle Geschichten über das Lernen des Kindes professionell schreiben und für eine kindgerechte Darstellung und Sichtweise sensibilisieren
  • Dialogische Gespräche im Austausch mit den Kindern über ihr Lernen führen und kindgerechte Beteiligungsformen in der Gestaltung und Handhabung der Portfolioordner einbeziehen
  • Verschiedene Methoden der Dokumentation nutzen und in Entwicklungsgesprächen fachgerecht einsetzen
  • Datenschutzbestimmungen für die Nutzung von Fotos, Filmen und Texten kennen und anwenden

 

Elterngespräche - Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes

Termin            Di 10.07. / Mi 11.07.2018    08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr       190,00 €
Referent/in    Christine Zeller      
Dipl. Sozialarbeiterin, Sozialwissenschaftlerin M.A.

„Für den Aufbau einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft ist der regelmäßige Austausch ein bedeutender Baustein. Ein strukturiertes Elterngespräch über die Entwicklung des Kindes ist mindestens einmal jährlich zu führen.“ (Orientierungsplan S. 52)

Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen macht hier klare Vorgaben. Es geht darum, Eltern als Partner in der Erziehung des Kindes zu sehen und zum Wohle des Kindes in regelmäßigem Austausch und Kontakt zu sein.

Für die geforderten Gespräche erwerben Sie entsprechende Kompetenzen, diese professionell und partnerschaftlich zu führen. Das setzt die Auseinandersetzung mit der Rolle der Eltern und der pädagogischen Fachkraft für die Entwicklung und Bildung des Kindes voraus.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Regelmäßige Elternkontakte und Elterngespräche in der Einrichtung gestalten
  • Elterngespräche gemäß den Vorgaben des Orientierungsplans in die Kindergartenzeit als feste Bestandteile einplanen - vom Erstgespräch zum Entlassgespräch
  • Gespräche professionell führen, Gesprächsstrukturen kennen, Gesprächstechniken nutzen
  • Sensibel sein für die Andersartigkeit jedes Gesprächs, jedes Gesprächspartners, jeder Gesprächssituation und der Gesprächsinteressen
  • Schwierige Gesprächssituationen wahrnehmen und angemessen und zielfördernd bewältigen
  • Bedeutung der Räumlichkeiten und  Sitzordnung kennen und beachten
  • Tür- und Angelgespräche nutzbringend und zielgerichtet führen

 

Sprudelbrause, Regenbogenlicht und Magnetismus
Naturwissenschaftliche Bildung in Kindertageseinrichtungen

Termin         Mi 15.11. / Do 16.11.2017                        08.30 bis 16.00 Uhr
                         oder Mi 24.10/ Do 25.10.2018
Gebühr            190,00 €                   
Referent/in     Birgit Laux
   Erzieherin, Natur- und Umweltpädagogin, Kreative Sozialtherapeutin,
                                            Autorin päd. Fachbücher

„Naturphänomene, Technik und Mathematik sind Teil der kindlichen Lebenswelt und üben eine große Faszination auf Kinder aus. Kinder probieren schon früh aus, welche Gegenstände schwimmen und welche sinken…“(Orientierungsplan S. 101)
Kinder erforschen ihre Umwelt mit allen Sinnen und erweitern dabei ständig ihr Bild von der Welt. Dieser Prozess erfordert enorme Denkleistungen, die für die begleitenden Pädagogen nicht immer ersichtlich sind. Gerade die Naturwissenschaften bieten ein spannendes und umfangreiches Feld, die Welt in allen ihren Phänomenen zu entdecken und zu verstehen.

Warum blitzt und donnert es, wohin läuft der Schatten und warum fällt der Mond nicht vom Himmel? Wie entstehen Töne oder das Wetter?

Sie erwerben Kompetenzen adäquat auf diese Fragen einzugehen. Gemeinsam mit den Kindern wird die Welt zum Labor und zur Lernwerkstatt für naturwissenschaftliche Zusammenhänge aus belebter und unbelebter Natur.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Überblick über Naturwissenschaften und entsprechendes Hintergrundwissen gewinnen
  • Naturwissenschaftlichen Bildungsanlässen im pädagogischen Alltag erkennen
  • Kinder als Forscher begreifen und selbst eine begleitende und forschende Grundhaltung einnehmen
  • Experimente und Versuchsreihen aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Bereichen kennen und als „Antwort“ auf die Fragen der Kinder einsetzen
  • Exemplarisch an einzelnen Fragen aus der Praxis arbeiten
  • Sich der Bedeutung methodisch wirksamer Fragen in der Begleitung bewusst sein
  • Wissen über die Bedeutung anregender Lernumgebungen haben, z.B. die Einrichtung von Forscher- und Experimentierecken mit geeigneter Materialauswahl
  • Impulsfragen im Bildungs- und Entwicklungsfeld Denken als Denkanstöße erfahren und für die praktische Umsetzung vor Ort nutzen können

Mit mitbringen
Orientierungsplan Baden- Württemberg und Fotoapparat

 

Bildungs- und Entwicklungsfeld Körper
Achtung - fertig - los! Etwas erleben im bewegten Kindergartenalltag

Termin           Di 27.02.2018       08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr            95,00 €

Referent/in       Dominik Schiffmann
   Dipl. Sportwissenschaftler, Erlebnispädagoge,
                                                           Hochseilgartentrainer

Die Erlebnispädagogik als multidisziplinarische und ganzheitliche Intervention nimmt einen immer größeren Platz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen ein.

Dieses Seminar gibt einen Überblick über und einen Einblick in verschiedene Bereiche der Erlebnispädagogik. Der Bewegungsraum wird als Erlebnis- und Abenteuerraum im bewegungswissenschaftlichen Kontext entdeckt.

In Anlehnung an das im Orientierungsplan Baden Württembergs formulierte Bildungs- und Entwicklungsfeld Körper erleben wir im Bewegungsraum gemeinsame Abenteuer, reisen in entfernte Länder und beweisen großen Mut beim Erklimmen hoher Berge.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Grundlagen der Erlebnispädagogik kennen
  • Konzepte und Methoden der Erlebnispädagogik verstehen und anwenden
  • Erlebnispädagogisches Setting Außengelände und Natur wahrnehmen und nutzen
  • Erlebnispädagogische Indoor-Maßnahmen im Bewegungsraum gestalten und durchführen
  • Bezug zum Bildungs- und Entwicklungsfeld Körper herstellen und die darin formulierten Ziele in die Praxis umsetzen

 

Sprache im Kindergartenalltag – Spielen, Anregen, Fördern

Termin  Mi 13.06. / Mi 20.06.2018         08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr 190,00 €

Referent/in Frau Insa Schäuble-Herr   Logopädin und Stimmpädagogin

Es sind einige Grundlagen und Fähigkeiten nötig, damit Kinder Stufe um Stufe zur Sprache kommen, dazu laufen parallel in der kognitiven und in der Spielentwicklung hierfür wichtige Prozesse ab.

Mit diesem Wissen können pädagogische Fachkräfte in Alltagssituationen altersgerecht sprachanregende Angebote setzen, Äußerungen der Kinder modellieren und deren Sprachkompetenz fördern.

Mit den Kindern werden Handlungen, Erlebtes, Erkenntnisse, Spielsituationen und Beziehungen versprachlicht und erzählt. Dies geschieht mit Gewichtung auf Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis oder Laute. Auch über Lieder, Reime, Fingerspiele, Geschichten und Hörwahrnehmungsspiele können diese Bereiche gefördert werden.

Eine gute Sprachkompetenz ist dann auch die Grundlage für den Lese-Rechtschreiberwerb, der somit schon lange vor der Schule angebahnt wird.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Physiologische Sprachentwicklung kennen und sprachauffällige Kinder erkennen
  • Spielerisch Sprache im Kindergartenalltag fördern
  • Möglichkeiten der Sprachanregung und Modellierungstechniken erlernen und umsetzen
  • Günstiges Sprachvorbild entwickeln
  • Grundlagen für den Lese-Rechtschreiberwerb kennen und fördern können

 

Bausteine des Orientierungsplans von Baden-Württemberg