IKS-Wissen worauf es ankommt
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Nationale Expertenstandards
 

Pflege und Betreuung von Menschen mit chronischen Wunden

Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen

Sturzprophylaxe in Verbindung mit Kontrakturprophylaxe

Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

Förderung der Harnkontinenz in der Pflege

Dekubitusprophylaxe

 

 

Nationaler Expertenstandard
Pflege und Betreuung von Menschen mit chronischen Wunden

Termin          n.A.                   13.00 bis 16.15 Uhr
Gebühr          50,00 €

Referent         Wolfgang Schanz         Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberater

Der in 2007 erarbeitete nationale Expertenstandard gehört zu den Schwerpunkten der professionel­len Pflege. Die Pflege und Begleitung von Menschen mit chronischen, über viele Jahre nicht abheilenden Wunden hat vor allem mit der Zunahme der Menschen sehr hohen Alters eine andere Wertigkeit erreicht. Erschwert wird die Versorgung durch ein „Überangebot“ von Therapieideen einerseits und Materialflut zum Verbandswechsel andererseits. Somit sind auch neue Fragestellungen entstanden, für die es notwendig ist, strukturiert und zielgerichtet Maßnahmen einzuleiten und auf Effektivität hin zu überprüfen. In vielen Situatio­nen hängt der  Heilungsverlauf mit der Compliance der betroffenen Menschen eng zusam­men. Zusätzlich strengt es die verantwortlichen Pflegenden dadurch an, dass der Standard  nur in enger Verknüpfung mit den Ärzten möglich ist (Klärung der Kompetenzbereiche).

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Bei Menschen mit chronischen Wunden eindeutige Beobachtungskriterien verstehbare Heilungsverläufe und die notwendigen Verbandsmaterialien kennen
  • Fertigkeiten
    • Auf Basis der vorzufindenden Wundsituation Verbandswechsel trainieren, dokumentieren und mögliche Behandlungsalternativen überlegen

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Situation der Betroffenen, vor allem das lange Aushalten mit chronischen Wunden erkennen und erläutern
    • Anhand von Fallbeispielen Teams von weiterentwickelten Maßnahmen überzeugen bzw. in bisherigen Vorgehensweisen bestätigen
  • Selbstkompetenzen
    • Unterschiedliche Kompetenzbereiche in den o.g. Leistungen nach dem SGB V erkennen
    • Regelmäßig die im Pflegealltag gelebten Verantwortungsebenen (Anordnung, Delegation und Durchführung) prüfen

 

Nationaler Expertenstandard
Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen

Termin          n.a.          9.00 bis 12.15 Uhr
Gebühr          50,00 €
bei Belegung Expertenstandard “Sturzprophoylaxe” am 29.11.2016
                                         für beide Kurse 98,00 €
Referent         Wolfgang Schanz        Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberater

Der im Jahr 2005 veröffentlichte und 2013 aktualisierte nationale Expertenstandard Schmerz-management fordert von den Pflegefachkräften, bei Vorliegen chronischer Schmerzen eine Unterscheidung zwischen stabiler und instabiler Schmerzsituation vorzunehmen und danach adäquate Pflegemaßnahmen einzuleiten und auf Effektivität hin zu überprüfen.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Kenntnisse über die Bedeutung des Nationalen Expertenstandard Schmerzmanagement  und die Auswirkungen im Pflegearbeitsfeld
    • Ursachen für stabile und instabile Schmerzsituationen klar erkennen und danach pflegerische und ärztliche Maßnahmen einleiten
    • Über Kenntnisse zum gezielten Einsatz von alternativen und komplementären Pflegemaßnahmen verfügen
  • Fertigkeiten
    • Über gezielte Informationen die aktuelle Schmerzsituation erkennen
    • Aktuelle Symptome dokumentieren und Verlauf und Wirkungen im Blick haben
    • Routiniert die im Alltag bekannten Applikationsformen von Schmerzmedikamenten einsetzen und deren Wirkung bei den Betroffenen überprüfen

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Pflegende und angrenzende Berufsgruppen informieren
    • Regelmäßige Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen führen
  • Selbstkompetenzen
    • Eigen- und Fremdeinschätzung bei Schmerzsymptomen sensibilisieren

 

Nationaler Expertenstandard
Sturzprophylaxe in Verbindung mit Kontrakturprophylaxe

Termin          n.A.         13.00 Uhr bis 16.15 Uhr
Gebühr          50,00 €
bei Belegung Expertenstandard “Schmerzmanagement”
                                         für beide Kurse 98,00 €

Referent         Wolfgang Schanz     Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberater

Der im Jahr 2004 entwickelte nationale Expertenstandard Sturzprophylaxe hat einerseits die bisherigen Maßnahmen zur Kraft- und Balance-Steigerung bestätigt, andererseits klar die daraus entstandenen Folgeschäden nach einem Sturz analysiert. Parallel dazu wird die Kontrakturprophylaxe bei  langjährigen Fehlstellungen und Versteifung von Gelenken differenzierter dargestellt. Oft bringt nur die Kombination von Berührungen und Bewegungs- abläufen eine Entlastung weiterer Kontrakturen und eventuell eine Reduktion von Stürzen.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Bedeutung der Sturzprophylaxe und deren Auswirkung von möglichen Folgen auf den Alltag der Betroffenen kennen
    • Risikofaktoren (intrinsische, extrinsische) identifizieren und daraus effektive Maßnahmen planen und durchführen.
    • Die unterschiedlichsten Hilfsmittel und deren Indikatoren kennen
  • Fertigkeiten
    • Über gezieltes Nachfragen und Beobachten den aktuellen Gefährdungsgrad bestimmenund Symptome sowie Verlauf dokumentieren
    • Die im Alltag vorhandenen Hilfsmittel einsetzen und nach gezielter Beratung die bisherigen „Stolperfallen“ reduzieren und neue Bewegungsmuster anwenden

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Pflegende und angrenzende Berufsgruppen über die abgesprochenen Maßnahmen informieren
    • Regelmäßige Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen führen
  • Selbstkompetenzen
    • Eigene Beobachtung und Bewegungs- und Haltungsmuster sensibilisieren

 

Nationaler Expertenstandard
Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

Termin          27.06.2018                       9.00 bis 12.15 Uhr
Gebühr          50,00 €
bei Belegung Expertenstandard “Harnkontinenz”
                                         für beide Kurse 98,00 €

Referent         Wolfgang Schanz         Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberater

Der in  2007 erarbeitete nationale Expertenstandard gehört zu den Schwerpunkten der professionellen Pflege. Die Sicherung der oralen Ernährung hat vor allem mit der Zunahme der Menschen sehr hohen Alters eine andere Wertigkeit erreicht. Somit sind auch neue Frage- stellungen entstanden, für die es notwendig ist, strukturiert und zielgerichtet Maßnahmen einzuleiten und auf Effektivität hin zu überprüfen. In vielen Situationen hängt die Sicherheit der Nahrungsaufnahme mit der Compliance der betroffenen Menschen und deren Angehörigen eng zusammen. Zusätzlich strengt es die verantwortlichen Pflegenden dadurch an, dass der Standard nur in enger Verknüpfung mit den Ärzten möglich ist (Klärung der Kompetenz- bereiche).

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Bedeutung der Nationalen Expertenstandards zur Förderung der oralen Ernährung kennen (Veränderter Ernährungsstatus mit zunehmendem Alter, Bedeutung von Hunger , Durst und Appetit)
  • Fertigkeiten
    • Anhand des Gefährdungsgrades adäquate Maßnahmen einleiten und auf Wirksamkeit überprüfen (u.a. Nutzung von zusätzlichen Materialien)
    • Einheitliche Vorgehensweisen trainieren und sinnvolle Alternativen ausprobieren

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Situation der Betroffenen, vor allem deren Alltagsprobleme (u.a. Kraftlosigkeit durch Nahrungsmangel) erkennen und Maßnahmen erläutern und einleiten
    • Teams anhand von Fallbeispielen überzeugen und in bisher sinnvollen Vorgehensweisen bestätigen
  • Selbstkompetenzen
    • Unterschiedliche Kompetenzbereiche in den o.g. Leistungen nach dem SGB XI und SGB V erkennen
    • Regelmäßig die unterschiedlichen Verantwortungsebenen (Anordnung, Delegation und Durchführung) prüfen

 

Nationaler Expertenstandard
Förderung der Harnkontinenz in der Pflege

Termin          n.A.              13.00 bis 16.15 Uhr
Gebühr          50,00 €
bei Belegung Expertenstandard “orale Ernährung” 
                                         für beide Kurse 98,00 €

Referent         Wolfgang Schanz       Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberater
Ort                        Grenzach-Whylen

Der im Jahr 2006 veröffentlichte nationale Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz fordert von den Pflegefachkräften geeignete Assessment-Instrumente, um das Kontinenzrisiko einzuschätzen und entsprechend der Inkontinenzform, dass für den Betroffenen adäquate Kontinenzprofil mit gezielten Maßnahmen zu erreichen.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Die Bedeutung des nationalen Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz und die Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen kennen.
    • Ursachen und risikofördernde Faktoren der unterschiedlichen Inkontinenzformen sind klar und danach eingeleitete pflegerische und ärztliche Maßnahmen erkennbar
    • Über Kenntnisse zum gezielten Einsatz von alternativen und komplementären Pflegemaßnahmen zur Stabilisierung eines Kontinenzprofils verfügen
  • Fertigkeiten
    • Sich gezielte Informationen über die aktuelle Harninkontinenz beschaffen
    • Aktuelle Symptome dokumentieren und den Verlauf sowie Wirkungen im Blick haben
    • Routiniert die im Alltag bekannten Hilfsmittel und Trainingsmethoden einsetzen und deren Wirkung bei den Betroffenen überprüfen

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Pflegende und angrenzende Berufsgruppen informieren
    • Regelmäßige Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen führen
  • Selbstkompetenzen
    • Eigen- und Fremdeinschätzung bei Harninkontinenz sensibilisieren

 

Nationaler Expertenstandard
Dekubitusprophylaxe

Termin          27.06.2018            09.00 bis 12.15 Uhr
Gebühr          50,00 €

Referent         Wolfgang Schanz      Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberater

Der im Jahr 2000 veröffentlichte und 2010 aktualisierte nationale Expertenstandard Dekubitus-prophylaxe reduziert einerseits pflegerische Rituale in der alltäglichen Vermeidung von Dekubitalgeschwüren, stellt die Pflegenden im Alltag jedoch gerade bei der Versorgung von Menschen in hohem Alter wiederholte vor Fragen.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Bedeutung des Nationalen Expertenstandard Dekubitusprophylaxe und die Auswirkungen im Pflege-Arbeitsfeld kennen
    • Risikofaktoren und adäquate Maßnahmen zur Dekubitusvermeidung sowie deren Effektivität kennen
    • Über Kenntnisse zum gezielten Einsatz von druckentlastenden Lagerungshilfsmitteln und Hautpflegeprodukten verfügen
  • Fertigkeiten
    • Über gezielte Informationen den aktuellen Gefährdungsgrad erkennen
    • Aktuelle Symptome dokumentieren und den Verlauf sowie Wirkungen im Blick haben
    • Die im Alltag vorhandenen Lagerungshilfsmittel routiniert einsetzen und deren Wirkung bei den Betroffenen überprüfen

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Pflegende und angrenzende Berufsgruppen informieren
    • Regelmäßige Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen führen
  • Selbstkompetenzen
    • Eigene Beobachtungen bezüglich der Hautzustände sensibilisieren