IKS-Wissen worauf es ankommt
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Inklusion

Seit dem 26.3.2009 gilt das Übereinkommen der UN-Behindertenrechtskonvention und ist für Deutschland ein verbindlicher Handlungsrahmen. Dies hat Konsequenzen für die Schulen und auch für die Kindertageseinrichtungen

Das IKS möchte hier durch qualtiizierte Fort- und Weiterbildung einen Beitrag leisten, dass das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung für alle eine Bereicherung ist. Dazu bieten wir bereits jetzt einzelne Seminare rund um die Thematik an:

Kinder mit Behinderung inklusive- Inklusion in Kindertageseinrichtungen- EInführungsseminar

Auffällig oder originell?! Umgang mit verhaltens”auffälligen” Kindern

Pflege von Kindern mit besonderen Bedürfnissen

Hochbegabung und Hochsensibilität bei Kindern entdecken und begleiten

Wahrnehmungsförderung - Sensorische Integration (SI)

Entwicklungsbesonderheiten beobachten, beschreiben und individuelle Fördermöglichkeiten ebnen

Hilf mir es selbst zu tun- Basismodul Montessori- Pädagogik in der Kindergarteneinrichtung

Aufbaumodul Inklusion und Montessori-Pädagogik - Alle gleich, alle unterschiedlich- alle gleich unterschiedlich?


 


Kinder mit Behinderung inklusive - Inklusion in Kindertageseinrichtungen

Termin       Fr 24.03. /  Sa 25.03.2017           Fr. 14.30 bis 20.30 Uhr       Sa.8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      170,00 €
Referent/in Tatiana Rudolph
Erzieherin, Spracherzieherin, Integrationspädagogin

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 wurde ein verbindlicher Handlungsrahmen für Kinder mit Behinderungen geschaffen. Damit einhergehend wurde der Begriff Integration durch Inklusion abgelöst. Die Konsequenzen in der Umsetzung dieses Inklusionsgedankens sind umfassend und erfordern an vielen Stellen ein Umdenken. Mit diesem Einführungsseminar in die Inklusionsarbeit kennen Sie den aktuellen Stand und die sozialpolitischen Rahmenbedingungen in der Arbeit mit Kindern mit Behinderungen.

Sie erfahren wie Inklusion für alle Beteiligten gelingen und eine Bereicherung darstellen kann. Sie setzen sich mit den Grundvoraussetzungen auseinander, die es dafür braucht und vor allem wie Sie sie herstellen können.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Eigenes Verständnis von Inklusion reflektieren
  • Sozialpolitische Rahmenbedingungen kennen und entsprechend agieren
  • Wissen und verstehen was Einrichtungen mit inklusivem Profil leisten (Index für Inklusion)
  • Kultur- und milieusensibel agieren können (Milieustudien: Sinus, Delta kennen)
  • Interaktion zwischen Kindern mit und ohne Behinderung begleiten
  • Kommunikationsformen von „einfacher Sprache“ anwenden können
  • Chancen und Grenzen pädagogischer Wirkung reflektieren und sich klar und sicher im Handlungsfeld bewegen und für die Interessen der Kinder einsetzen

 

Auffällig oder originell ?! Umgang mit verhaltens“auffälligen“ Kindern

Termin       Mo 09.10. / Di 10.10.2017              8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      190,00 €
Referent/in Claudia Villringer
Dipl. Heilpädagogin, Gestaltpädagogin

Jedes Kind ist einzigartig!

Dieser Aussage stimmt wohl jede pädagogische Fachkraft zu...

…doch dann gibt es da die Kinder, die uns in ihrer Originalität an unsere Grenzen bringen können. Deren Verhalten uns verwirrt, verunsichert oder auch verärgert. Ob überängstlich, traurig, schüchtern, unruhig, aggressiv oder einfach „anders“...

In diesem Seminar erhalten Sie die Möglichkeit mit einem neuen, frischen Blick auf diese Kinder zu schauen, sie in ihren Bedürfnissen besser zu verstehen und damit hilfreicher auf sie einzugehen.

Sie erhalten Einblick in die Ursachen der Entstehung von Konflikten, sensibilisieren Ihr Einführungsvermögen und entdecken Möglichkeiten der Kooperation versus der Kontrolle.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Ungewöhnliches Verhalten von Kindern verstehen
  • Emotionale Grundbedürfnisse berücksichtigen
  • Die Kraft der Wertschätzung verinnerlichen
  • Sicherer und einfühlsamer mit schwierigen Situationen umgehen

Bitte mitbringen

Zwei bis drei Fotos aus der eigenen Kindheit, eine Decke und bequeme Kleidung

 

Pflege von Kindern mit besonderen Bedürfnissen

Termin      Fr 23.06.2017           14.30 bis 20.30 Uhr
Gebühr      85,00 €
Referent/in Maria Urlaub
Kinderkrankenschwester, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, Dipl. psych. Beraterin ILP®, Sozialfachmanagerin

Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf haben in vielen Lebensbereichen besondere Bedürfnisse. Wegen der sich daraus ergebenden sehr komplexen und individuellen Lebenssituation benötigen pädagogische Mitarbeiter bei der Betreuung dieser Kinder eine innere Haltung, die es erlaubt, flexibel auf Hintergründe und Bedürfnisse einzugehen.

Sie erwerben spezielle pflegerische Kompetenzen, die es gestatten Vertrauen aufzubauen, Strukturen zu geben, Erleichterung im alltäglichen Leben zu bringen und das Kind befähigen, so selbständig wie möglich zu werden. Es gilt bei der Gestaltung von Pflegesituationen (waschen, Nahrung verabreichen, anziehen, Lage wechseln, bewegen) die Sinne des Kindes anzusprechen, Ressourcen zu nutzen und präventiv zu handeln.

In diesem Seminar lernen Sie wichtige Bausteine für die bedürfnis- und ressourcenorientierte Pflege kennen und vertiefen deren Grundprinzipien. Sie reflektieren das eigene pädagogische Handeln und sensibilisieren Ihren achtsamen Umgang mit dem Kind.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Pflegerische Grundprinzipien kennen
  • Sich mit Saluto Genese auseinandersetzen
  • Bedürfnis- und familienorientierte Pflege umsetzen
  • Ressourcen und Unterstützungsbedarf erkennen
  • Ziele setzen und planen
  • Maßnahmen ressourcen- und bedürfnisorientiert gestalten
  • Prophylaxen integrieren, Pflegeergebnisse evaluieren
  • Pflegesituationen am Beispiel der Körperpflege mit Elementen der basalen Stimulation, Kinästhetik und Dekubitusprophylaxe ausführen

 

Hochbegabung und Hochsensibilität
bei Kindern entdecken und begleiten

Termin     Mo 16.10.2017               8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr     95,00 €
Referent/in Annette Graf-Winkler
Begabungspädagogin, Lerntherapeutin

Intensives Nachdenken über Probleme, Lösungsmöglichkeiten und Beobachtungen sind einige der Merkmale, die hochbegabte und hochsensible Kinder gemeinsam haben. Sie können sehr empathisch und sozial kompetent sein oder aber auch mit starken Stimmungsschwankungen, geringer Frustrationstoleranz und Motivationsproblemen kämpfen. Das höhere Potential hochbegabter Kinder äußert sich in einer guten Beobachtungs-genauigkeit, hoher Lerngeschwindigkeit, schnellem Spracherwerb und intensiver freiwilliger Beschäftigung mit Buchstaben und Zahlen. Hochsensible verarbeiten äußere und innere Informationen tiefer und gründlicher. Dafür brauchen diese Kinder mehr Zeit und eine verständnisvolle Lernumwelt. Gerade aufgrund ihrer Sensibilität, der frühen Wahrnehmung von Störungen und ihrer Empathiefähigkeit fordern sie uns als authentische Lernbegleiter heraus.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Kenntnisse über Hochbegabung und Hochsensibilität vertiefen
  • Spezifische Entwicklungsverläufe, Merkmale, Ressourcen und Hürden kennen
  • Diagnostik und Fördermöglichkeiten der kognitiven Fähigkeiten kennen
  • Denk- und Lernstile verstehen
  • Unterstützung beim Erstellen eines Selbstkonzepts geben
  • Besonders begabte und sensible Kinder erkennen, verstehen und empathisch auf sie eingehen
  • Im Gespräch mit anderen Fachkräften und Eltern gemeinsame Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln
  • Eigene, individuelle Begabungen erkennen
  • Akzeptanz, Verständnis und Kompetenz im Umgang mit betroffenen Kindern und Familien schaffen

 

Wahrnehmungsförderung - Sensorische Integration (SI)

Termin        Sa  24.06.2017       8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr        85.00 €
Referent/in   Ulrike Vinke
Dipl. Heilpädagogin, Erzieherin

Das Gehirn ordnet, sortiert und verarbeitet Sinneseindrücke, damit ein Verhalten eines Menschen sinnvoll und für ihn bedeutsam werden kann.

Das ist unsere Wahrnehmung. Die Wahrnehmung umfasst dabei Prozesse wie Reizaufnahme, Weiterleitung, Speicherung, Vergleich und Koordination. Durch die Sensorische Integration werden verschiedene Wahrnehmungsbereiche miteinander in Verbindung gebracht. Es gilt, das Kind in seiner Wahrnehmungsentwicklung sinnvoll zu begleiten.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung anhand des Wahrnehmungsbaumes kennen und anwenden
  • Kinder mit Wahrnehmungsschwierigkeiten hilfreich begleiten, gezielte Angebote für sie entwickeln
  • Wissen über neurophysiologische Grundlagen und Integration der Sinne haben
  • Fallbeispiele aus der eigenen Praxis bearbeiten
  • Ursachen und Erscheinungsbilder einer mangelnden sensorischen Integration erkennen und gezielte förderliche Maßnahmen anbieten oder in die Wege leiten
  • Geeignete (neue) Spiele kennen und gezielt einsetzen

Sie sind eingeladen eigene Fälle aus der Praxis zu schildern, gerne auch auf Video aufzunehmen und mit zu bringen oder uns vorab zu schicken.

 

Entwicklungsbesonderheiten beobachten, beschreiben und individuelle Fördermöglichkeiten ebnen

Termin      Do 27.04.2017      8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      85,00 €
Referent/in Andrea Lehmann
Dipl. Heilpädagogin FH, Erzieherin

Das Verfassen von Entwicklungsberichten ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Die Berichte erleichtern Elterngespräche und Einschulungsentscheidungen und unterstützen auch die Antragstellung für individuelle Fördermaßnahmen.

Häufig werden bei Kindern Entwicklungsbesonderheiten oder Auffälligkeiten wahrgenommen, die besondere Hilfen, Förderung oder Unterstützung im Alltag erfordern.

Wie kann man dazu beitragen, dass ein Kind eine angemessene individuelle Förderung erhält?

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Kenntnisse, wann ein Kind eine zusätzliche Förderung braucht
  • Hilfen und Förderangebote umfangreich kennen
  • Anlauf- und Antragsstellen für Eltern und den Verlauf der Antragswege kennen
  • Kooperationspartner, Einrichtungen oder Stellen für pädagogische Fachkräfte kennen
  • Zur richtigen Zeit einen Entwicklungsbericht schreiben, die notwendigen Inhalte, Vorlagen und Hilfen dafür kennen und Sicherheit in dem „Wie schreib ich was?“ erlangen
  • Sich mit Fragen "Wie kann ich dabei dem Kind gerecht werden? Soll ich seine Stärken beschreiben oder die Defizite hervorheben?" auseinandersetzen

 

Hilf mir es selbst zu tun
Basismodul Montessori-Pädagogik in der Kindertageseinrichtung

Termin:      Fr 17.11. / Sa 18.11.2017          Fr 14.30 bis 20.30 Uhr
                                                                 Sa 8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      190,00 €
Referent/in Reneé Classen Leherin,
Montessori-Pädagogin

Kinder lernen gerne und mit Leichtigkeit - wenn sie es in ihrem eigenen Rhythmus tun können und sie eine Umgebung vorfinden, die ihnen ein aktives Lernen erlaubt. Die Montessori-Pädagogik baut auf diesen Grunderkenntnissen auf.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Menschenbild und didaktische Grundlagen der Montessori-Pädagogik kennen
  • Bedeutung der individuellen Beobachtung vertiefen und eine achtsame Interpretation ermöglichen
  • Lern- und Entwicklungsmaterial für folgende Lernbereiche kennen:
    • Übungen des praktischen Lebens
    • Materialien zur Entfaltung der Sinne und zur Entdeckung der Welt
    • Materialien und Übungen in der Welt der Zahlen und  Sprachmaterialien

 

Alle gleich, alle unterschiedlich - alle gleich unterschiedlich?
Aufbaumodul Inklusion und Montessori-Pädagogik

Termin       Sa 09.12.2017                      8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr       95,00 €
Referent/in
Reneé Classen Leherin, Montessori-Pädagogin

Die Materialien und die Arbeitsweise der Montessori-Pädagogik ermöglichen Lernangebote, die sich an der individuellen Entwicklung und den Interessen der Kinder orientieren - unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder hochbegabt sind.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Grundlagen dieser hochaktuellen Pädagogik im Hinblick auf Inklusion vertiefen
  • Individuelle Förderung in einer heterogenen Gruppe umsetzen
  • Montessori-Sinnesmaterial zur Wahrnehmungsförderung anwenden
  • Montessori-Material zur Förderung von kognitiv weit entwickelten Kindern anbieten