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Kinder unter 3 Jahren im Kindergarten und Krippenkinder

Folgend finden Sie unsere Angebot im Bereich Kinder unter 3 und Krippe. Durch einen Klick auf das jeweilige Seminarthema werden Sie direkt zur Seminarbeschreibung weitergeleitet.

Sanfte Begleitung in der Krippe

“Was würde Emmi Pikler dazu sagen?”
Praktische Begleitung zur Arbeit mit Krippenkindern

Wie können Kinder in der Krippe achtsam begleitet werden
Die Sinnvolle Struktur eines Tagesablaufes

Motorische und kognitive Entwicklung, Sicherheit und Aufsichtspflicht

©Beißen - Klammern - Kratzen
Umgang mit besonderen frühkindlichen Verhaltensweisen

Die Jahresuhr steht niemals still
Mit allen Sinnen den Jahreskreislauf entdecken und erleben

Kreative Entfaltung

Vom Klang zum Einklang - wenn Hören, Singen und Klingen begeistert

Mit Krippenkindern in den Wald

Sinnvolle Spielmaterialien für die Krippe -
selber bauen, gestalten, sinnvoll einsetzen und präsentieren

Bildung unter 3 - wenn nicht jetzt, wann dann? Selbsttätigkeit und Spiel

Von Rosa und Roten Regeln - Umgang mit Konflikten im Kleinstkindalter

Hilf mir, mich aktiv zu bewegen

Tischpuppen- und Figurenspiele für die Jüngsten -
Geschichten lebendig werden lassen!


Sanfte Begleitung in der Krippe

Termin          Mo 13.11. / Di 14.11.2017                          08.30 bis 16.00 Uhr
                      oder Mo 19.11. / Di 20.11.2018
Gebühr      190,00 €
Referent/in   
Angelika Brombach, Erzieherin, Pädagogische Fachfrau Kinder unter 3 Jahren, in     der Weiterbildung zur Piklerpädagogin

In dieser Fortbildung erhalten Sie eine umfassende Einführung in die Grundlagen des Ansatzes von Dr. Emmi Pikler, welcher entscheidend zu einer qualitativ hochwertigen Säuglings- und Kleinstkindbetreuung beiträgt. Dieser Ansatz zeichnet sich durch eine hohe Achtung vor der Individualität und Würde eines jeden Kindes aus und betont die Wichtigkeit von respektvollen achtsamen Bezugspersonen für die Kinder. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Beziehungsaufbaus, der Bedeutung der inneren Haltung der pädagogischen Fachkraft für das Kind, der Gestaltung von Spiel- und Entwicklungsräumen und der beziehungsvollen Pflege.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Leben und Wirken von Emmi Pikler kennen und ihre Erkenntnisse ihr Ihrer Bedeutung erfassen
    • Eine respektvolle Beziehung zum Kind aufbauen
    • Die Bedeutung der freien Bewegungsentwicklung kennen und umsetzen
    • Die Pflege des Kindes individuell und beziehungsvoll gestalten
  • Rolle und innere Haltung der pädagogischen Fachkraft reflektieren und bewusst einnehmen
    • Einfühlsam beobachten - authentisch mit dem Kind in Kontakt sein
    • Den Selbstbildungskräfte vertrauen
    • Dem Kind „Zeit und Raum“ geben
  • Spiel- und Bewegungsräume gestalten
    • Die Bedeutung einer entspannten Umgebung kennen
    • Pikler Bewegungsmaterial einsetzen
    • Anfänge und Bedeutung des freien Spiels kreativ gestalten
    • Anregungsreiches Spielmaterial gezielt zur Verfügung stellen
    • Räume bedürfnisgerecht einrichten
  • Pflege im Dialog
    • Das Kind als aktiven Teilnehmer begreifen
    • Wickeln, Nahrung verabreichen, schlafen in Ihrer Wichtigkeit und Chance für eine gute Beziehung wahrnehmen und gestalten
    • Achtsam und feinfühlig mit dem Kind umgehen


 

“Was würde Emmi Pikler dazu sagen?”
Praktische Begleitung zur Arbeit mit Krippenkindern

Termin       Do 08.03.2018            08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr       95,00 €
Referent/in Angelika Brombach  
Erzieherin, Pädagogische Fachkraft für Kinder unter 3 Jahren, in der Weiterbildung zur Piklerpädagogin

Vom ersten Fortbildungsanbot für den Krippenbereich an sind unsere Teilnehmer/innen fasziniert von dem Lebenswerk E.Piklers, ihrer Ansichten und ihrer Pädagogik. Der Wunsch noch mehr von E. Pikler und Ihrer Pädagogik zu erfahren wurde immer wieder an uns herangetragen. Frau Angelika Brombach ist auf dem guten Weg zur Piklerpädagogin und war im Rahmen Ihrer Ausbildung auch schon mehrfach in Budapest. Zugleich leitet sie seit Jahren eine mehrgruppige Krippe und bringt hohes Erfahrungswissen ein. Ihr geht es darum, die Haltung und Einstellung zum Kind und das was E. Pikler den Begleitern der Kinder mit auf dem Weg gibt, konkret an der Praxis zu messen. Was tun mit den theoretischen Grundlagen, wie gelingt eine gute Umsetzung, wie würde sich E. Pikler in der einen oder anderen Situation verhalten, welche Lösungen ergeben sich aus ihrer Arbeit heraus? Wie kann man das Erfahrene umsetzen, wie sich in schwierigen Situationen verhalten?

Dieser Fortbildungstag dient dazu, viele Ihrer mitgebrachten Fragen zu klären. Anhand Ihrer Beobachtungen oder Videoaufnahmen versuchen wir gemeinsam einen guten Weg für Erwachsene und Kinder zu finden. Daneben gibt es entsprechende vertiefende Inputs zur Piklerpädagogik direkt aus 1. Hand

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Inhalte und Bedeutung einzelner Situationen erkennen und analysieren
  • Lust am Beobachten bekommen
  • Entwicklungsaufgaben erkennen und kindorientierte Angebote machen
  • Bildungsarbeit des Kindes in den einzelnen Situationen erkennen und passende Angebote dazu entwickeln
  • Verhalten in Pflegemomenten reflektieren
  • Und Ihre Themen und Fragen besprechen

 

Wie können Kinder in der Krippe achtsam begleitet werden
Die Sinnvolle Struktur eines Tagesablaufes

Termin        Di 20.02.2018                           08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr        95,00 €
Referent/in Angelika Brombach   Erzieherin, Pädagogische Fachkraft für Kinder unter 3 Jahren, in der Weiterbildung zur Piklerpädagogin

In der Arbeit mit Kindern wird schnell klar – Kinder unter 3 Jahren haben ganz eigene Bedürfnisse. Oft stellt es uns in der Einrichtung vor eine große Herausforderung, diese Bedürfnisse angemessen zu befriedigen. Nicht selten sind wir gestresst und haben das Gefühl, nicht jedem Kind gerecht werden zu könne.

In diesem Seminar werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Alltag für alle Beteiligten entspannter gestaltet werden kann. Dabei ist eine gute Tagesstruktur ein wichtiger Punkt.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Bedürfnisse von Kindern erkennen
  • Strukturierung eines Tages gestalten
  • Pflegesituationen sinnvoll gestalten
  • Angebote für freies Spielen kennen und nutzen

 

Motorische und kognitive Entwicklung, Sicherheit und Aufsichtspflicht

Termin     Sa 13.12.2018                 08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr    95,00 €
Referentin Maria Urlaub  
Kinderkrankenschwester, Lehrerin für Gesundheits-  und  Krankenpflegeberufe, Dipl. psych. Beraterin ILP®, Sozialfachmanagerin

Kinder können schon früh im Leben auf höchst kompetente Weise ihre Bewegungen während der pflegerischen Versorgung und spielerischer Aktivitäten durch Berührung synchronisieren und eignen sich über verschiedene Phasen der Bewegungsentwicklung vielfältige Bewegungsformen an.

Wenn sie heranwachsen und ausgeprägten Bewegungsdrang, Impulsivität und Neugier zeigen, rückt immer mehr die Unfallverhütung in den Blickpunkt raumgestalterischer und konzeptioneller Überlegungen.

In diesem Seminar entdecken Sie, dass Kenntnisse über die psychomotorische und kognitive Entwicklung des Kindes den vorausschauenden Blick schärfen, die Umgebung des Kindes entwicklungsorientiert zu gestalten um Unfälle zu verhüten. Um die Pflichten der Aufsicht, dem Alter des Kleinkindes  angepasst auszuüben, werden Sie sich mit Einflüssen auf Kinderunfälle und der Entwicklung des Gefahrenbewusstseins auseinandersetzen.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Zentrale Eckpunkte motorischer und kognitiver Entwicklung sowie kindlicher Wahrnehmungsfähigkeit kennen und ableiten, ab wann das Kind Risiken und Gefahren erkennen, einschätzen und vorbeugend handeln kann. 
  • Die im Kleinkindalter entwicklungsbedingte Grenzen der kognitiven Verarbeitung, der motorischen Geschicklichkeit, der Reaktions- und Wahrnehmungsfähigkeit akzeptieren und unfallverhütende Maßnahmen an den individuellen Entwicklungsschritten des Kindes ausrichten.
  • Sich bewusst sein, dass die Gestaltung von Angeboten am noch zu entwickelndem Gefahrenbewusstsein des Kindes auszurichten sind.
  • Sich bei der Wahrnehmung der Aufsichtspflicht über den psychomotorischen, kognitive und emotionalen  Entwicklungsstand des Kindes bewusst sein und individuell abgestimmte Unterstützung anzubieten
  • Zentrale Unfallverhütungsvorschriften und Regeln für Sicherheit und Unfallschutz für Kindertageseinrichtungen kennen um gegebenenfalls notwendige Veränderungen einzuleiten. .
  • Checklisten regelmäßig nutzen, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen, die sich aus räumlicher Nutzung und Umgang mit Gegenständen ergeben.

 

©Beißen - Klammern - Kratzen
Umgang mit besonderen frühkindlichen Verhaltensweisen

Termin            Fr 12.10.2017              08.30 bis 16.00 Uhr
                       oder Do 18.10.2018
Gebühr       95,00 €
Referent/in    Maria Urlaub
   Kinderkrankenschwester, Lehrerin für Gesundheits- und
                       Krankenpflegeberufe,
                       Dipl. psych. Beraterin ILP®, Sozialfachmanagerin

Immer wieder wird erlebt, dass Kleinkinder von Spielkameraden gebissen, gekratzt oder geklammert werden. Entsetzen und Empörung auf der einen Seite, Scham und Ratlosigkeit auf der anderen Seite sind verständliche Reaktionen der betroffenen Eltern und auch der pädagogischen Fachkräfte.

In diesem Seminar setzen Sie sich mit entwicklungspsychologischen Hintergründen zu den frühkindlichen Verhaltensweisen des Beißens, Klammerns und Kratzens auseinander. Sie werden angeregt, bisheriges erzieherisches Handeln zu hinterfragen, Unterschiede in Vorgehensweisen zu diskutieren und fachlich begründete situationsorientierte Lösungen zu finden.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Wissen über entwicklungspsychologische Zusammenhänge nutzen und Verständnis für herausfordernde frühkindliche Verhaltensweisen entwickeln
  • Reaktionen des Kindes in der aktuellen Situation hinterfragen und sich auf die Suche nach auslösenden Faktoren des Beißens, Klammerns oder Kratzens des Kleinkindes begeben
  • Eigene Reaktionen im Erstgeschehen beleuchten und Wechselwirkungen im Interaktionsgeschehen erkennen
  • Erzieherische Aufgaben wahrnehmen, die einer Aufrechterhaltung herausfordernder frühkindlichen Verhaltensweisen entgegenwirken und die Befriedigung der Bedürfnisse nach Kontakt, Exploration und Autonomie des Kindes unterstützen sowie Sicherheit und Halt vermitteln
  • Offene Gespräche mit den betroffenen Eltern führen, in denen wertfrei Beobachtungen geschildert und gemeinsam Lösungen ermittelt werden
  • Ängste und Sorgen von Eltern der Kindergruppe ernst nehmen und Hilfen zur Elternbildung anbieten, um Irritationen in der Kindergruppe zu minimieren

 

 

Die Jahresuhr steht niemals still
Mit allen Sinnen den Jahreskreislauf entdecken und erleben

Termin        Mi 24.01.2018      08.30 bis 16.00 Uhr   
Gebühr       95,00 €
Referent/in    Christine Zeller
   Sozialpädagogin, Sozialwissenschaftlerin, langjährige Leitung von Kleinstkinder-und Mutter-Kind-Gruppen

In dieser Fortbildung sind die TeilnehmerInnen eingeladen sich einen Koffer voller Ideen und Anregungen in der Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern unter 3 Jahren zu packen.

Die verschiedensten Anregungen orientieren sich an den Jahreszeiten und Anlässen im Jahr, die für die Kinder bereits erlebbar sind. Ein besonderer Fokus wird auf die Wahrnehmung und Förderung aller Sinne gelegt. Wie fühlt sich z.B.: Watte an, wie schmeckt sie, wie lässt sie sich teilen und was lässt sich damit im Winter gestalten?

Vor allem will das Seminar dazu einladen mit einfachen Mitteln (z.B. Tüchern, Naturmaterialien) immer wieder neue Ideen kind- und situationsgerecht einzusetzen.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Fingerspiele, Lieder und Bewegungsspiele kennen und gezielt einsetzen
  • Materialerfahrungen, kleine Basteleien anbieten
  • Sinneswahrnehmung - mobiles Erfahrungsfeld der Sinne mit den Kinder einrichten
  • Jahreszeitlich orientierte Situationen gestalten

Bitte mitbringen

Einen „alten“ Waschlappen, Schere, Klebstoff (für den Eigengebrauch), Chiffontücher, farbige Tücher

 

Kreative Entfaltung

Termin          Do 12.10.2017      08.30 bis 16.00 Uhr
                      oder DI 13.03.2018
Gebühr      95,00 €
Referent/in   Claudia Villringer
   Dipl. Heilpädagogin, Gestaltpädagogin

Kinder sind kreativ. Ob im freien Spiel oder in gezielt geschaffenen kreativen Angeboten, schöpferisch zu sein ist der natürliche Selbstausdruck der Kinder. Kreatives Tun ermöglicht nicht nur die Ausbildung der verschiedenen Sinneswahrnehmungen, sondern auch den lebendigen Kontakt mit sich selbst. Im schöpferischen Prozess spüren Kinder etwas von ihrem „inneren Wesen“ ihren Kräften und Fähigkeiten und können so Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln.
Kreativität und vorgefertigte Ideen oder Angebote schließen sich gegenseitig aus. Das gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene. Das Seminar bietet folglich Basiswissen um Räume zu gestalten und Anregungen zu entwickeln, die kreativitätsfördernd sind.

Es lädt ein selbst spielerisch in einen kreativen Prozess einzutauchen, um auf diesem Erfahrungshintergrund den Kindern echte kreative Freiräume schaffen zu können.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Ein erweitertes Verständnis von Kreativität und kreativen Prozessen bekommen
  • Grundlagen der Kreativitätsforschung kennenlernen
  • Absichtslosigkeit und Zweckungebundenheit einüben
  • Kreativitätsförderndes Verhalten und rechten Umgang mit dem „Geschaffenen“ erlernen
  • Sinnvolle Gestaltung und Einrichtung von Kreativräumen für Kinder unter Drei

Bitte mitbringen

Malkittel, Wachstischdecke, eine Tüte voll Material für das „Fundusbüffee“(z.B. Steine, Muscheln, Muggelsteine, Konfetti, Hölzer, Schachteln etc., den kreativen Ideen sind keine Grenzen gesetzt), wenn vorhanden Pinsel, Schwämme und kleine Malerrollen und 2 € Materialgebühr

 

Vom Klang zum Einklang - wenn Hören, Singen und Klingen begeistert

Termin            Mo 23.10.2017              08:30 bis 16.00 Uhr
                       oder Mo 15.10.2018

Gebühr       95,00 €

Referentin Daniela Mittl   Erzieherin mit vielfältigen Zusatzqualifikation rund um Musik, langjährige Erfahrung mit Musik für Kinder unter 3 Jahren in Kita und Musikschule

Musik ist so wichtig wie Essen und Trinken

Um mit Babys und Kleinkindern Freude und Entspannung mit Musik erleben zu können, müssen Sie keine Musikerin sein.

Entdecken Sie ihre eigenen Ressourcen und finden Sie heraus wie Sie selbst Musik mit Kindern gestalten wollen.

An vielen praktischen Beispielen und Übungen werden wir gemeinsam erfahren und erleben wie Musik im Kitaalltag ein fester Begleiter sein kann, so wie Essen und Trinken.

Zu erwerbende Kompetenzen

  •  Neugier und Erfinderreichtum der Kinder zu Allem was klingt wecken und stärken
  • Musik als Möglichkeit zur Entspannung und Entschleunigung für das Kind und für Sie erkennen und nutzen
  • Musik als etwas Wohltuendes erleben und über alle Sinne „begreifen“
  • Mit Musik Vertrauen und sichere Bindung zu den Kindern schaffen
  • Babys und Kleinkinder durch Musik vielfältig fördern
  • Einfache Instrumenten und Materialien kennen und einsetzen
  • Rhythmus, Sprache und Gesang in den Tagesablauf einfließen lassen

 

Mit Krippenkindern in den Wald

Termin        Mi 13.06.2018             08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr       95,00 €
Referent/in  Christine Sauer    Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik und Ergotherapeutin

Die Natur ist bereits für ganz junge Kinder ein wichtiger Erfahrungs- und Erlebnisraum. Kinder lassen sich von ganz einfachen Phänomenen in der Natur begeistern, einem Stein, einem Käfer, einer Pfütze, sie erleben die Natur mit allen Sinnen, folgen ihrer natürlichen Entdeckerfreude und tauchen dabei vollkommen im Augenblick ein. Sie brauchen bei ihren Entdeckungsprozessen achtsame Begleiter, die ihre Bedürfnisse erkennen und einfühlsam unterstützen. Wie begleitet man Krippenkinder auf diese Weise an einem oder mehreren Tagen in der Natur?

An diesem praktischen Tag im Wald werden wir mit den Augen der Kinder den Wald erkunden und lernen den natürlichen Spiel- und Forscherdrang der Krippenkinder in  einer achtsamen Haltung zu begleiten.

Methodische Anregungen zur Gestaltung eines Waldtages mit Kindern unter 3 Jahren wie Lieder, Fingerspiele, sowie der Einsatz von Kreativmaterial und Werkzeugen im Tages- und Jahreslauf werden ebenso Thema sein wie organisatorische und praktische Fragen wie: Platzauswahl, Wegstrecken, Wetter, Equipment, Hygiene, Gefahrenschutz und Aufsichtspflicht.

So können Sie den Ausflug mit Ihrer Krippengruppe in die Natur gut vorbereitet starten und durchführen.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Eine achtsame Haltung in der Begleitung von Krippenkindern im Naturraum entwickeln
  • Für die Spiel- und Forscherbedürfnisse der Kinder in der Natur sensibel sein
  • Methodisches Know How zur Gestaltung des Tagesablaufs im
  • Jahreskreis in der Natur haben
  • Organisatorische, praktische und rechtliche Aspekte eines Waldtages kennen

 

Sinnvolle Spielmaterialien für die Krippe -
selber bauen, gestalten, sinnvoll einsetzen und präsentieren

Termin      Do 12.10.2017/ Fr. 13.10.2017    08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      190,00 €
Referent/in   Heleana Jehle  
Dipl. Sozialpädagogin, Gestaltpädagogin, Leiterin                            
                                              einer Kreativwerkstatt

Ort          Kreativwerkstatt Karlstr. 3 (Hinterhof) in Freiburg

Krippenkinder interessieren sich sehr für Alltags- und Naturmaterialien. In Ihrer Vielfalt bieten diese „Rohstoffe“ eine wunderbare Grundlage für kreatives Spielen. Wesentlich ist, dass wir sie für Kinder gut aufbereiten, dass wir wissen, wann wir welche Materialien einsetzen und wie wir diese gut präsentieren, so dass es nicht zu einer Reizüberflutung kommt. Grundlegende Entwicklungspsychologische Kenntnisse helfen uns dabei. Ebenso wichtig ist, dass wir verstehen, wie wir Kinder beim Spielen achtsam begleiten können.

Hinzu kommt die Einrichtung einer kleinen Krippenkiste für die Gestaltung eines anregenden Morgenkreises.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Entwicklungspsychologische Grundlage und ihre Bedeutung für eine gute vorbereitete Umgebung kennen
  • Für die vielen Alltagsmaterialien, die überall zu bekommen sind, sensibel sein
  • Diese Materialien so zusammenstellen, dass sie für Krippenkinder und Erzieherinnen handhabbar wird (z.B. mit Tabletts, Wannen, Kisten)
  • Grundlagen der Spielentwicklung für Krippenkinder kennen: wie spiele ich mit den Kindern – eine achtsame Spielbegleitung
  • Selbst einfache Spielmaterialien herstellen
  • Eine Krippenkiste einrichten, die den Morgenkreis bereichert

Bitte mitbringen
Die Teilnehmer erhalten mit der Einladung eine Materialliste, das Mitbringen der Materialien ist Bestandteil der praktischen Umsetzung, 6 € Materialgebühr

 

Bildung unter 3 - wenn nicht jetzt, wann dann? Selbsttätigkeit und Spiel

Termin          Di 19.06. / Mi 20.06.2018              08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr         190,00 €

Referent/in      Birgit Laux Erzieherin, Natur- und Umweltpädagogin, Kreative Sozialtherapeutin  Autorin verschiedener naturpädagogischer und naturwissenschaftlicher Fachbücher für Kindergarten- und Schulalter

Diese Begriffe sind untrennbar mit einander verbunden, wenn es um Lern- und Bildungsprozesse von Kindern unter drei Jahren geht. Die Neufassung des Orientierungs-plans von Baden Württemberg richtet sich dabei explizit auch an Kinderkrippen.

Bildung gelingt, wenn das Kind in einer sicheren und anregenden Umgebung selbsttätig sich selbst, seine Fähigkeiten und seine Umwelt entdecken kann und sich so die Welt in ihren Sinnzusammenhängen aneignet. Dazu braucht es aufmerksame Begleiter, die sich von diesen rasanten Entwicklungsschritten faszinieren lassen und sie kompetent unterstützen.

Das Seminar lädt ein, selbst wieder auf Entdeckungsreise zu gehen, was gerade in diesem Alter an riesigen Bildungsschritten geschieht und möglich ist.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Entwicklungspsychologische und neurobiologische Erkenntnisse haben und in Zusammenhang mit der kindlichen Entwicklung stellen
  • Eigene biografische Erfahrungen reflektieren und in Bezug zu eigenem Erzieherverhalten setzen, die Bedeutung heutiger, veränderter kindlicher Lebenswelten einschätzen
  • Wichtige Schritte (Meilensteine) in der Entwicklung von Kindern erkennen und einordnen
  • Sich bewusst sein über die Bedeutung der kindlichen Interaktion mit dem Erwachsenen und seiner Rolle im Bildungsprozess
  • Sinn und Bedeutung des kindlichen Spiels als wichtigen Bildungsfaktor erkennen und unterstützen
  • Bedeutung der Interaktion zwischen den Kindern und zwischen Kind und Erwachsenen im Bildungsprozess erkennen
  • Wissen über die psychosoziale Entwicklung des Kindes haben, soziales Lernen in der Gruppe ermöglichen: Kontakte knüpfen, mit Konflikten umgehen, Regeln und Grenzen verstehen und einhalten
  • Gemäß den Vorgaben des Orientierungsplans von Baden Württemberg beobachten und dokumentieren, Dokumentationsverfahren und Handlungskonzepte u.a. Bildungs- und Lerngeschichten n.M. Carr, infans etc. kennen und einordnen
  • Ziele, Inhalte und Nutzen von Portfolios kennen und praxisrelevant anwenden

 

Von Rosa und Roten Regeln - Umgang mit Konflikten im Kleinstkindalter

Termin        Do 11.10.2018              08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr       95,00 €
Referent/in Claudia Villringer  
Dipl. Heilpädagogin, Gestaltpädagogin

Diese Fortbildung richtet sich an all diejenigen, die bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren haben.
Konflikte entstehen immer, wenn Menschen viel und nah beieinander leben. Auch die noch sehr jungen Kinder haben ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen und geraten in Konflikt mit anderen Kindern oder ihren ErzieherInnen.

Gerade in diesem Alter ist es besonders wichtig, weil tief prägend, wie diese schwierigen Situationen von den Erwachsenen begleitet und gelöst werden. Mit Hilfe von Rollenspiel und Selbsterfahrungsübungen können konkrete Situationen aus der Praxis angeschaut werden, mit dem Ziel ein hilfreiches, vorbildliches, achtsames und feinfühliges Verhaltensrepertoire zu erschließen.

Zu erwerbende Kompetenzen:

  • Sinnvollen Umgang mit Regeln, Grenzen und Erwartungen erlernen
  • „Rosa und rote Regeln“ unterscheiden
  • Ursachen für Konflikte erkennen
  • Konfliktsituationen angemessen begleiten
  • Schwieriges Verhalten von Kindern besser verstehen
  • Entwicklung von Empathie und Feinfühligkeit

Bitte mitbringen

  • Eine Decke für den Boden
  • Warme Socken
  • Ein bis drei Fotos aus der eigenen Kindheit

 

Hilf mir, mich aktiv zu bewegen

Termin       Mo 07.05.2018           08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      95,00€
Referentin Maria Urlaub
  Kinderkrankenschwester, Lehrerin für Gesundheits- und  Krankenpflegeberufe, Dipl. psych. Beraterin ILP®, Sozialfachmanagerin

Dieses Seminar gibt Einblick wie Säuglinge während pflegerischer Handlungen über eine adäquate taktile Impulsgebung  in ihrer Selbstregulationsfähigkeit unterstützt werden können. Unter anderem wird das Aufnehmen, das Ablegen, das Halten des Säuglings und verschiedene Positionsunterstützungen nach kinästhetischen Gesichtspunkten thematisiert. Selbsterfahrungsübungen ermöglichen Bewegungsempfindungen nachzuvollziehen und haben zum Ziel, über die Berührung kompetent mit dem Säugling Kontakt aufzunehmen, auf dessen Bewegungen einzugehen und somit seine Körperwahrnehmung und Bewegungsempfindung zu stärken. 

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Das Aufnehmen, das Ablegen, das Halten sowie Positionsunterstützungen des Säuglings nach kinästhetischen Gesichtspunkten ausrichten.
  • Möglichkeiten erkunden, Säuglinge auf eine Art und Weise zu unterstützen, die den Säuglingen die Kontrolle über ihre eigenen Bewegungen während gemeinsamer Aktivitäten mit uns Erwachsenen ermöglichen.
  • Selbst  Fähigkeiten erwerben, Signale des Säuglings  ganzkörperlich aufzunehmen und Interaktionen gleichzeitig-gemeinsam im angemessenen Zeitrahmen und Impulsgebung zu gestalten.

Bitte mitbringen

Bitte bringen sie eine Decke und eine bewegliche Puppe/Teddybär mit.

 

 Tischpuppen- und Figurenspiele für die Jüngsten -
Geschichten lebendig werden lassen!

 

Termin  Mo 26.02.2018            08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr 95,00 €

Referent/in Claudia Villringer    Dipl. Heilpädagogin, Gestaltpädagogin

In diesem Praxisseminar lernen Sie verschiedene Formen des Puppenspiels kennen, die für den Einsatz mit Kindern unter drei Jahren geeignet sind.Einfache Geschichten mit Hilfe von Stehpuppen, Tüchern, Tieren, Märchenwolle und vorhandenen Spiel- und Alltagsmaterialien lassen Sie lebendig werden. Das macht Spaß, beflügelt die Fantasie und wirkt so ganz nebenbei noch anregend auf die Sprachentwicklung und die Entfaltung des kreativ-schöpferischen Potentials der Kinder.

Das Seminar können Sie bei Interesse auch besuchen, wenn Sie mit Kindern über drei Jahren arbeiten, da die Inhalte leicht für diese Altersstufe transferiert werden können. Der Schwerpunkt dieses Tages liegt jedoch auf den Einsatzbereich in der Krippe.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Auswahlkriterien für geeignete Geschichten nutzen
  • Kleine Improvisationen durchführen
  • Einfache Figuren und Requisiten gestalten
  • Im Handumdrehen eine Bühne zaubern
  • Musik einsetzen
  • Ein kleines Puppenspiel inszenieren

Bitte mitbringen

Einfarbige, möglichst gesäumte Tücher, aus weich fließenden Stoffen (Seide, Baumwolle, Chiffon u.Ä.) in verschiedenen Größen, vor allem in den Farben: braun, grün, blau, gelb,
rot, weiss, gold
Wenn vorhanden: Spieltiere, Stehpuppen und Figuren, kleine Stofftiere, Alltagsmaterialien und Kurioses
Ihre Lieblingsbilderbücher und Geschichten
Bringen Sie mit was Sie inspiriert und worauf sie Lust haben