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Psychologie

 

Wir haben für Sie ein breites Sprektum im Bereich Psychologie und Pädagogik zusammengestellt. Durch einen Klick auf ein Seminarthema gelangen Sie direkt zur Beschreibung.


Resilienz - Den Blickwinkel ändern, neu verstehen lernen

Das Krokodil hinter der Gardine- mit Ängsten umgehen lernen

Entspannung mit Kindern

Streiten verbindet

Im Land der wilden Kerle und Rabaukinnen - Ringen und Raufen im Kindergarten

Gewaltfreie Kommunikation

Kinder brauchen emotionale Intelligenz

Beziehungen im Kindergarten immer wieder bewusst und achtsam gestalten

Traumatisierte Flüchtlingskinder im pädagogischen Kontext

Mit Kindern über Tod und Sterben reden, Trauer erleben

“Es war einmal...” Märchen im Kindergarten

So hoch in den Himmel wie ein Baum - Einführung in die Naturpädagogik

Die Weihnachtswerkstatt - Werkideen, Geschichten, Stille und „BeSINNung“

Resilienz
Den Blickwinkel ändern, neu verstehen lernen

Termin      Mo 19.04.2018          08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      95,00 €

Referent/in  Angelika Zeller Erzieherin, Multiplikatorin für Resilienzförderung in Kitas,
                                            Elternberatung und -begleitung in der Familienbildung, Schulbegleitung,
                                            Sozialpädagogische.Familienhilfe

Resilienz als ein gesundheitsfördernder Perspektivenwechsel für pädagogische Fachkräfte.
In den letzten Jahren erfährt die seelische Widerstandskraft in der frühkindlichen Bildung immer mehr Beachtung. Den Blickwinkel ändern, neu verstehen lernen, bezeichnet die präventive Haltung in der Resilienz.
Die Sichtweise auf das Kind hat sich insofern verändert, dass die Ressourcen und Stärken in den Vordergrund gerückt werden. Je mehr Schutzfaktoren ein Mensch entwickeln kann, desto größer ist sein „Polster“ im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen. Resilienz fördert die seelische und körperliche Gesundheit.

Ziel des Seminares ist, die pädagogischen Fachkräfte zu befähigen, den theoretischen Ansatz der Resilienzförderung zu verstehen und praktisch in der Arbeit umzusetzen.

Das Seminar orientiert sich an dem Trainingsprogramm PRIK, das von der EH Freiburg für Kinder im Vorschulalter entwickelt und evaluiert wurde. Die Kinder erlernen Fähigkeiten und Stärken mit belastenden Situationen besser umzugehen. Ergänzend dazu wird aufgezeigt, wie eine begleitende Elternarbeit aussehen kann.

Zu erwerbenden Kompetenzen

  • Stärkeorientierte Grundhaltung kennenlernen
  • Ressourcenorientierten Blick einnehmen
  • Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und ernstnehmen
  • Praktische Beispiele aus dem Trainingsprogramm PRIK kennenlernen
  • Anregungen für Elternarbeit, Starke Kinder brauchen Starke Eltern umsetzen

 

Das Krokodil hinter der Gardine
Angst als ein Teil der gesunden Entwicklung

Termin       Do 25.01.2018                  08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr      95,00 €

Referentin Maria Urlaub  Kinderkrankenschwester, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe,
                                       Dipl. psych. Beraterin ILP®, Sozialfachmanagerin

Entwicklungsbedingte Ängste zeigen sich bereits beim Säugling, der mit seinen Angstreaktionen sein Bedürfnis nach Halt und Geborgenheit zum Ausdruck bringt oder ein Stück weit zeigt „was tut mir gut - was tut mir nicht gut“. Im weiteren Entwicklungsverlauf beleben die Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren ihr Spiel mit Personen. Wenn manche Kinder nachts in ihren Betten wach liegen, sich verlassen fühlen und Angst haben, werden sowohl imaginäre Freunde als auch Gespenster hinter Schränken und Vorhängen gesehen. In der weiteren Entwicklung treten unter anderem Sozialängste, Leistungs- und Zukunftsängste hinzu.

In diesem Seminar eignen Sie sich entwicklungspsychologisches Wissen über Ängste im Kindesalter an. Sie werden ihr Fachwissen nutzen, um Kinder bei der Bewältigung ihrer Ängste zu unterstützen und Eltern fachkompetent entwicklungspsychologische Zusammenhänge zu erklären.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Wissen über entwicklungsbezogene Ängste aneignen und Formen der Angst unterscheiden
  • Bewusstsein entwickeln, dass Schritte zur Angstüberwindung wichtige Lernprozesse sind
  • Altersentsprechende Perspektiven des Kindes ernst nehmen und dem Kind in angstbesetzten Situationen Sicherheit, Geborgenheit und bedingungslose Annahme vermitteln
  • Dem Kind angepasste Unterstützung geben, damit es eigene Angstbewältigungsstrategien verfolgen kann
  • Eine Basis schaffen, dass Eltern vertrauensvoll mit Ihnen über Angstreaktionen ihres Kindes sprechen
  • Sich nicht scheuen, bei einem starken Leidensdruck der Eltern oder des Kindes, auf kompetente Fachpersonen zu verweisen
  •  

Entspannung mit Kindern

Termin:     Mo 29.01 / Di 30.01.2018        08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr:     190,00 €

Referentin  Gabriele Blum   Erzieherin, Entspannungstherapeutin

Der ganz „normale“ Alltag stresst schon viele Kinder.

Ihre Sehnsucht nach wirklicher Ruhe wächst. Sie können nur schwer stille Orte finden und sich schwerer als gedacht darauf einlassen. Sie sind geistig oder emotional überfordert, was zu einer körperlichen Anspannung führt. Die Ursachen können Reizüberflutung, Werteverlust, familiäre Überforderung, Verlust des Bezugs zu sich selbst und vieles mehr sein.

Pädagogische Fachkräfte können "Entspannungsinseln"  schaffen und Entspannungsübungen in den Kita- Alltag mit einfließen lassen.

Ziel der Entspannungsübungen ist, dass körperliche und psychische Belastungszustände abgebaut werden und die Kinder einen Zugang zur eigenen Gefühlswelt bekommen. Durch ausgewogene Anspannung und Entspannung, erlernen die Kinder eine Selbstbeeinflussung auf ihr Wohlbefinden.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Mögliche Stressoren der Kinder erkennen
  • Um die Wichtigkeit des Wechsels von An- und Entspannung wissen
  • Verschiedene Entspannungsverfahren kennen: Autogenes Training, Atemübungen,  Progressive Muskelrelaxation für und Meditation mit Kindern
  • Die therapeutische Wirkkraft von Grundformen / mögliche Einbettung von Formeinheiten in entspannungspädagogische Arbeit einbeziehen
  • Übungen selbst erfahren
  • Entspannungseinheiten der Entspannungsübungen didaktisch aufbauen
  • Mit den Kindern während der Entspannungsübungen einfühlsam umgehen
  • Eigene Entspannungsbedürfnisse kennen

Bitte mitbringen
Eine Matte für den Boden, eine Decke, Gymnastikschuhe oder Stoppsocken, sowie bequeme Kleidung

 

Streiten verbindet

Termin      Do 22.03 / Mi 25.04.2018      08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr     190,00 €

Referent/in  Anna Schatz Erzieherin, Familientrainerin, Systemische Therapeutin für Psychotherapie HPG

… ich hab gar nichts gemacht !

… der hat aber angefangen !

… die lässt mich nie in Ruhe!

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen, denn Konfliktpotentiale entstehen überall, wo Kinder mit ihren unverwechselbaren Charaktereigenschaften, Neigungen und vor allem ihren unterschiedlichen Bedürfnissen aufeinander treffen.

Im Bewältigen von Konflikten liegt ein enormes Lern- und Entwicklungspotential. Es kann also nicht darum gehen, Streit zu vermeiden. Es geht darum, mit den Kindern eine Form der Auseinandersetzung einzuüben, die allen Beteiligten eine angemessene Lösung ermöglicht.

Dieses Seminar bietet Anregungen und Methoden, die beim Erlernen einer konstruktiven Streitkultur wertvolle Hilfe sind.

1. Seminartag: Vermittlung und Üben des theoretischen Hintergrundwissens

Bis zum 2. Seminartag soll/kann dieses Wissen im praktischen Alltag umgesetzt werden.

2. Seminartag: Anhand Ihrer mitgebrachten Fallbeispiele, der gesammelten Erfahrung und über viele Übungen wird das theoretische Wissen vertieft und die Erkenntnisse gemeinsam reflektiert.

Zu erwerbende Kompetenzen:

  • Streitregeln im fairen Streit kennen und kindgerecht vermitteln können
  • Kindern angemessene Unterstützung geben, damit sie eigene Konfliktlösungsstrategien finden und üben können
  • Entwicklung der Selbstwahrnehmung der Kinder aktiv begleiten können
  • Emotionale Kompetenz der Kinder stärken - Gefühle benennen und äußern
  • Frustrationstoleranz der Kinder stärken und aufbauen
  • Sprach- und Sprechfähigkeit der Kinder fördern
  • Selbstwahrnehmung und Reflexionsfähigkeit stärken
  • Eigene Konfliktmuster erkennen und erweitern
  • Gesprächstechniken lernen, die Konfliktsituationen entschärfen helfen
  • Sicherheit gewinnen in „brenzligen“ Situationen

 

Im Land der wilden Kerle und Rabaukinnen
Ringen und Raufen im Kindergarten

Termin        Mi 28.02.2018               8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr     95,00 €

Referent      Dominik Schiffmann  Dipl. Sportwissenschaftler, Bewegungstherapeut für psychosomatische Erkrankungen, 
                                                     Erlebnispädagoge

Ringen, Rangeln und Raufen nimmt als aktivierendes, motivierendes und auch sozialisierendes Medium im pädagogisch-therapeutischen Bereich eine sehr große Rolle ein. Dabei können kleine und große Menschen ihre ursprünglichen Bedürfnisse nach Nähe, Berührungen, sich kraftvoll zu messen und lustvoll miteinander zu Spielen immer wieder neu entdecken.

Ziel der Fortbildung ist das freudvolle Erleben, Ausprobieren und Erproben von Ringen und Raufen sowie Kenntnisse zur praktischen Umsetzung in Gruppen zu erlernen. Klare Regeln bilden die Grundlage des Ringens und Raufens, wobei keine Techniken anderer Kampfsportarten vermittelt werden. Vielmehr werden umfangreiche und beliebte Spielformen, die den Spaß am Rangeln in den Vordergrund stellen und die Scheu vor dem gezielten Toben nehmen, vermittelt.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Spielerisch Auseinandersetzungen durchführen
  • Methodische Reihen zum Thema Ringen und Raufen erstellen
  • Theoretische Hintergründe kennen und erklären
  • Hemmung vor dem Thema „Ringen und Raufen“ verlieren

 

 Gewaltfreie Kommunikation - besser miteinander reden

Termin         Mi 29.11.2017       08.30 bis 16.00 Uhr
                          oder Mi 21.11.2018
Gebühr         95,00 €

Referent/in       Andrea Dönni Diplom-Pädagogin und Mediatorin

Ein Wort gibt das nächste und letztlich fühlen sich alle Beteiligten unzufrieden oder beleidigt. Egal ob im Team, in der Arbeit mit Kindern oder Eltern: Oft sind Streit und schlechte Stimmung nicht das Resultat tiefgreifender Konflikte, sondern fehlender oder falscher Kommunikation. Zumeist sind sich die Beteiligten über ihre eigenen Interessen nicht im Klaren und können diese entsprechend nicht kommunizieren.

Solche Situationen können bewältigt werden, wenn man sich der Situation, der eigenen Gefühle und Bedürfnisse bewusst wird und diese entsprechend formulieren kann. Die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist ein Gesprächsführungsmodell, das Hilfe bietet, sich über die Interessen klarzuwerden und sich dann verständlich auszudrücken.

In diesem Seminar erhalten Sie Anregungen, wie man eine konstruktive Gesprächskultur auch zwischen Erwachsenen und Kindern schafft.

Die Teilnehmer erhalten Anregungen, wie man eine konstruktive Gesprächskultur mit Kindern fördern kann.

Zu erwerbende Kompetenzen:

  • Annahmen und Haltung der GfK kennen
  • eigene Bedürfnisse in Gesprächssituationen erkennen und klar formulieren
  • Gedankenmuster auflösen, die zu Ärger und Gewalt führen
  • einfühlsam und hilfreich zuhören
  • offen seine Meinung sagen, ohne Abwehr oder Feindseligkeit zu erwecken
  • Bedürfnisse und Gefühle wahrnehmen
  • Ärger und Bitten formulieren
  • eigene Kommunikationsmuster reflektieren
  • eine konstruktive Gesprächskultur mit Kindern fördern

 

Kinder brauchen emotionale Intelligenz
           “Man sieht nur mit dem Herzen gut” aus “Der kleine Prinz”

Termin            Mo 16.04./ Di 17.04.2018             8.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr            190,00 €

Referent/in    Heleana Jehle   Dipl. Sozialpädagogin, Gestaltpädagogin, Leiterin   einer Kreativwerkstatt

Es ist nicht der ausgeprägte Intelligenzquotient (IQ), der dem Menschen zu einem erfüllten Leben verhilft. Vielmehr sind es die emotionalen Fähigkeiten, die zum Lebenserfolg grundlegend beitragen.
Der ganzheitliche Ansatz, das Lernen mit Kopf, Herz und Hand, sind aus der Elementarpädagogik nicht mehr wegzudenken. Doch welche Rolle spielt das Herz, Mitgefühl und die Empathiefähigkeit in diesem Bildungsverständnis eigentlich?
Sich selbst und anderen zu vertrauen, eigene Gefühle einschätzen zu können und zu steuern, menschliche Kontakte und Beziehungen zu pflegen, Verantwortung für sich und andere zu tragen - diese Fähigkeiten und Fertigkeiten sind nicht angeboren. Sie entwickeln sich erst allmählich, im täglichen Umgang mit anderen Menschen.
Die Herzensbildung ist eine Bildungsangelegenheit von ganz besonderem Wert!!!

Zu erwerbende Kompetenzen:

  • Die wesentlichen Elemente bei der Entwicklung der emotionalen Intelligenz kennen:
    Was ist emotionale Intelligenz? Wie lernen Kinder sie?
  • Erkenntnisse aus der Hirnforschung haben und anwenden
  • Die bisherige Arbeit reflektieren und sich seiner persönlichen Vorbildfunktion
    bewusst sein
  • Achtsame Beziehungsgestaltung pflegen
  • Handlungsschritte zur Umsetzung im Kita-Alltag kennen und nutzen: Anregungen, Spiele, Bedeutung von Kreativität und Spiel auf diesem Weg

 

MIT KINDERN WACHSEN
Beziehungen im Kindergarten immer wieder bewusst und achtsam gestalten

Termin            Mi 14.12. / Do 15.12.2017            09.00 bis 16.00 Uhr
Gebühr           190,00 €

Referent/in      Heleana Jehle   Dipl. Sozialpädagogin, Gestaltpädagogin, Leiterin   einer Kreativwerkstatt

Ort    Kreativwerkstatt Karlstr. 3 (Hinterhof) in Freiburg

Immer mehr Forschungen weisen darauf hin, dass eine positive Beziehung zwischen Erzieherin und Kind eine wesentliche Grundlage für seine Lern- und Entwicklungsprozesse darstellt. Kinder, die sich angenommen, unterstützt und wohlwollend begleitet fühlen entwickeln sich besser - sozial-emotional und auch kognitiv. Gute Kindergärten zeichnen sich vor allem durch eine achtsame Beziehungsgestaltung aus: Zu Kindern, im Team und zu den Eltern.
Dies fällt im turbulenten Alltag nicht immer leicht und es gibt Kinder, die uns auf bestimmte Weise „triggern“, so dass uns wir manchmal wie „automatisch“ in einer Weise reagieren, die wir später bedauern. Um aus diesem „Hamsterrad“ auszusteigen, braucht es eine bewusste Entscheidung sich dem Wesentlichen zuzuwenden. Täglich immer wieder neu!

Der Erzieherberuf ist ein Beziehungsberuf und dennoch verlieren wir dies vielleicht manchmal aus dem Auge – diese Fortbildung bietet einen Raum, sich diesem wichtigen Thema und auch eigenen Beziehungsmustern einmal intensiv zuzuwenden.

Denn auch für Erzieherinnen gilt: konstruktive Beziehungen sind AUCH Grundvoraussetzung für das eigene Wohlbefinden und ermöglichen ein Gefühl von Zufriedenheit und Selbstwirksamkeit, eine wichtige Quelle für die eigene Gesundheit.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Aspekte einer tragfähigen Beziehungsgestaltung konkret benennen
  • Das Konzept der Feinfühligkeit kennenlernen
  • Sich selbst und Alltagssituationen reflektieren
  • Das Konzept der Achtsamkeit kennenlernen – Selbstfürsorge als Grundlage einer achtsamen Beziehungsgestaltung
  • Auch im Kindergartenalltag auf meine eigenen Wahrnehmungen und Bedürfnisse achten
  • Entwicklungsbedürfnisse von Kindern wahrnehmen und dafür einen Rahmen schaffen
  • Gelassen(er) mit unvorhergesehenen und schwierigen Situationen im Kindergarten umgehen

 

Traumatisierte Flüchtlingskinder im pädagogischen Kontext

Termin   Do 19.04.2018     08.30 bis 16.00 Uhr

Gebühr   95,00 €

Referent/in Anna Schatz   Erzieherin, Familien- und Kommunikationstrainerin, Systemische Therapeutin für Psychotherapie HPG

Nicht jedes Flüchtlingskind ist traumatisiert ….

Aber jedes Flüchtlingskind und dessen Familie ist zumindest entwurzelt ….

Diese Tatsache und die Erfahrung, dass viele Kinder auf und vor der Flucht Dinge erlebt haben, die sich oft unserer Vorstellung entziehen, erfordert erhöhte  Aufmerksamkeit und eine sehr aufmerksame, achtsame Begleitung. In manchen Fällen sogar die Vermittlung an spezialisierte Fachleute/Therapeuten.

Fragen, die uns in der Begleitung von Flüchtlingskindern begegnen, können folgendermaßen lauten:

Was soll ich tun, wenn der Omar schon wieder nicht am Stuhlkreis teilnehmen will ?
Wie kann/muss ich reagieren, wenn Shea immer wieder aggressiv reagiert ?
Warum spricht ein Kind nicht mit mir, obwohl es die Sprache beherrscht ?
Warum verkriecht sich ein Kind bei jedem lauten Geräusch ?
Warum ist und bleibt ein Kind ein Einzelgänger ? u.v.m.

Dieses Seminar bietet erste Grundlagenkenntnisse zu dem großen und aktuellen Thema „Flüchtlingskinder & Traumata“

Zu erwerbende Kompetenzen:

  • Grundlagenwissen der Psychotraumatologie
  • Grundlagenwissen zum Thema Bindung und Traumata
  • Traumasignale erkennen und zuordnen können
  • Grundlagenwissen zur Krisenintervention
  • Stabilisierungstechniken und Ressourcenaktivierung kennen und anwenden lernen

 

Warum ist Opa im Himmel, er liegt doch in der Erde …?“
Mit Kindern über Tod und Sterben reden, Trauer erleben

Termin       Mi 28.02.2018           08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr     95,00 €

Referent/in  Christine Zeller   Sozialarbeiterin, Sozialwissenschaftlerin, langjährige Begleitung von Kindern in Trauersituationen, Sozialdienst im Krankenhaus

Im Kindergartenalter fangen Kinder an, sich mit dem Sterben und dem Tod zu beschäftigen und sie fragen uns danach. Dabei fragen sie oft sehr direkt und fantasievoll. Dann kommen wir nicht drum herum, uns über unseren eigenen Umgang mit dem Tod Gedanken zu machen.

Tod und Sterben ist einerseits in unserer Gesellschaft oft ein Tabuthema, andererseits auch schon für das Kind von existentieller Bedeutung. Dies spürt das Kind und nutzt vielleicht gerade auch die Atmosphäre der Kindertageseinrichtung um seine Fragen „loszuwerden“.

Das Seminar gibt Informationen, wie Kinder in den verschiedenen Altersabschnitten Tod und Verlust erleben. Ideen und Bilderbücher werden vorgestellt, mit denen kindgemäße Antworten möglich sind.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Trauer und Traurigkeit - nicht nur angesichts des Todes wahrnehmen und begleiten
  • Für verschiedene Situationen, in denen Kinder mit Tod konfrontiert werden sensibel und offen sein: Tod von Angehörigen, Kindern - auch in der eigenen Gruppe ,Tod von Tieren und in Medien
  • Eltern in Gesprächen begleiten, Elternarbeit, Elternabende gestalten,
  • Mit Fragen von Eltern sicher(er) umgehen: Friedhofsbesuch mit Kindern, Kind mit zur Beerdigung nehmen, Besuch beim sterbenden Angehörigen, Möglichkeiten, das Kind in den Sterbeprozess einzubeziehen ,Abschied nehmen

 

“Es war einmal...”- Märchen im Kindergarten

Termin             Di 24.10.2017                  09.00 bis 16.30 Uhr
Gebühr            95,00 €

Referent/in         Tatiana Rudolph   Erzieherin, Spracherzieherin, Integrationspädagogin

Märchen gelten als altes, Werte vermittelndes Kulturerbe und sind auf der ganzen Welt in  verschiedensten Kulturkreisen mit ähnlichen Motiven und Strukturen vorzufinden. Auch im Kindergartenalltag gewinnen Märchen wieder zunehmend an Beachtung.
Sie sind geprägt von einer starken Symbolik, und der Ruf einer heilenden, stärkenden Wirkung eilt ihnen voraus. 
Unabhängig davon bieten sowohl klassische als auch moderne Märchen eine Vielzahl an Möglichkeiten um Kinder durch „zauberhaft, magisch, gruslig, schöne“  Welten zu führen.
Dabei entsteht Raum für Fantasie und Emotionen. 
Sprachliche, sinnliche und kognitive Ebenen der kindlichen Entwicklung werden angeregt und bereichert. 
Damit die Märchenzeit für alle zu einem positiven Erlebnis wird, gilt es allerdings wichtige Grundsätze bezüglich des Alters, der individuellen Entwicklung und Märchenart zu berücksichtigen. 
In diesem Seminar werden Sie, neben theoretischen Grundlagen, vielfältige Anregungen für die praktische Umsetzung von Märchen im Kindergartenalltag, so wie ein praxiserprobtes Märchenkonzept kennenlernen.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • verschiedener Märchenarten kennen und unterscheiden
  • Merkmale von Märchen kennen
  • Wirkung von Märchen auf die kindliche Entwicklung kennen und berücksichtigen
  • Vielfältige praktische Anregungen im Kindergartenalltag umsetzen
  • Praxiserprobte Märchenkonzepte gestalten und anwenden 

 

So hoch in den Himmel wie ein Baum
Einführung in die Naturpädagogik

Termin        Di 15.05. / Mi 16.05.2018             08.30 bis 16.00 Uhr
Gebühr        190,00 €

Referent/in Birgit Laux   Erzieherin, Natur- und Umweltpädagogin, Kreative Sozialtherapeutin, Bildungs- und Sozialmanagerin B.A. (i. A.), Autorin verschiedener naturpädagogischer und naturwissenschaftlicher Fachbücher für Kindergarten- und Schulalter

Waldkindergärten, Naturtage, Projektwochen und Waldausflüge bieten Kindern ein spannendes Feld, die Natur mit allen Sinnen zu erleben, zu erkunden und zu begreifen. Direktes Naturerleben wird für Kinder heute wichtiger denn je. Kinder lieben es, draußen im Wald zu stöbern, zu staunen und dabei Tiere, Pflanzen und Steine zu entdecken. Gerüche, unbekannte Geräusche wie Tierstimmen, der Kontakt mit dem Erdboden und andere vielfältige Sinneserfahrungen schulen die Wahrnehmung und fördern den Respekt und die Achtung vor dem Lebendigen, vor allem, wenn die Kinder dabei entsprechende Vorbilder erleben. Entdeckerspiele und Wahrnehmungsübungen fördern das Staunen und vermitteln spielerische Naturerfahrung, Artenkenntnis und Zusammenhangswissen.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Wissen über das 4-Stufen-Konzept von Joseph Cornell besitzen und die
    Prinzipien des „Flow-Learnings“ durch eigene Erfahrungen verstehen
  • Walderlebnis- und Entdeckerspiele kennen und ihren Einsatz für die eigene Praxis erproben
  • Eigene Wahrnehmung durch Sinnes- und Erlebnisspiele im Wald vertiefen,
    Empathie durch Identifikation mit verschiedenen Lebewesen fördern
  • Wiese und Wald als verschiedene Lebensräume wahrnehmen und vorhandene Artenkenntnisse vertiefen
  • Naturkunst und Landart als Möglichkeiten künstlerisch-ästhetischer Gestaltung in der Natur mit Kindern anwenden
  • Kinderfragen nach naturwissenschaftlichen Zusammenhängen als Bildungsanlässe aufgreifen und mit einfachen Experimenten auf den Grund gehen
  • Naturpädagogische Lieder und Geschichten kennen und methodisch einsetzen

Bitte mitbringen

Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz,
entsprechendes Schuhwerk, für die Mittagspause ein Vesper und
Getränke und falls vorhanden eine Sitzunterlage und Fotoapparat

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter im Freien statt!

 

Die Weihnachtswerkstatt
Werkideen, Geschichten, Stille und „BeSINNung“

Termin      Do 15.11. / Fr 16.11.2018 09.00 bis 16.00 Uhr
Gebühr     190,00 €

Referent/in Heleana Jehle   Dipl. Sozialpädagogin, Gestaltpädagogin, Leiterin   einer Kreativwerkstatt
Ort Kreativwerkstatt Karlstr. 3 (Hinterhof) in Freiburg

Die Weihnachtszeit ist eine ganz besondere Zeit. Der Wunsch nach Stille, Innehalten und Besinnung nach einem Jahr voller Arbeit ist besonders stark. Kreatives Arbeiten hilft uns dabei und bringt uns und auch die Kinder immer wieder in Kontakt mit sich selbst.

Wir werden mit verschiedensten kreativen Methoden „Licht“ in unseren Alltag bringen, Bräuche zur Weihnachtszeit neu kennenlernen und Geschichten zum Innehalten hören.

Verschiedenste Werkangebote, die sie auch im Kindergarten umsetzen können, helfen Ihnen eine kreative Adventszeit mit den Kindern und vielleicht auch mit den Eltern zu gestalten.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Mit verschiedensten Materialien malen, schneiden, drucken und kleben
  • Weihnachtsobjekte in verschiedenen Werkstätten bauen und gestalten
  • Lichtobjekte bauen
  • Sich selbst mit kleinen Übungen und Geschichten be“sinnen“
  • „Bräuche“ zur Weihnachtszeit neu kennenlernen oder auffrischen
  • Haben Sie viele Ideen für eine kreative Weihnachtszeit mit den Kindern bekommen
  • Mit kreativen und stillen Übungen für diese „stille Zeit“ sich selbst sensibilisieren können
  • Viele Werkideen selbst ausprobieren und wissen wie sie diese „Werkstätten“ auch für Kinder vorbereitet werden können

Bitte mitbringen

eine Liste der Materialien, welche Sie mitbringen sollen erhalten Sie mit der Einladung,
10€ Materialgeld